Sanierung Baudenkmal „Haupttelegrafenamt Berlin“

Bauvorhaben: Das Haupttelegrafenamt im Bezirk Berlin-Mitte entstand in den Jahren 1910 – 1916 und war in seiner Zeit der aufwändigste und teuerste Postbau in Deutschland (Bauherr: Kaiserliche Oberpostdirektion). Das im Neobarock errichtete Gebäude wurde mit modernster Telegrafentechnik versehen und diente in den ersten Jahren auch als Entwicklungszentrum für den deutschen Funkverkehr. Im Kellergeschoss und im Parterrebereich wurde im Jahr 1919 die Stadtrohrpostzentrale in Betrieb genommen und erst 1977 stillgelegt.

Die Maschinenzentrale im Keller des HTA blieb erhalten und konnte noch bis zum Jahr 2008 von interessierten Besuchern betrachtet werden. Sie gilt zusammen mit den Steuereinrichtungen als erhaltenswertes technisches Denkmal. Der gesamte Gebäudekomplex gehört zum Projekt „Forum Museumsinsel“, wird aufwändig saniert und für Büros, Läden und Gastronomie um- und ausgebaut. Der Seitenflügel an der Monbijoustraße ist als Hotel geplant.

Lösung: Aufgrund der historischen Gebäude und des Denkmalschutzes fiel die Entscheidung auf Beton-Lichtschächte der Firma MEA.
Bei der Modernisierung und zur ausreichenden Belüftung des Kellergeschosses werden rund um den Gebäudekomplex Beton-Lichtschächte MEAVECTOR in Verbindung mit einem Stahlaufsatz eingebaut. Der verzinkte Stahlaufsatz MEAVECTOR eignet sich ideal für das flächenbündige Anpflastern (hier Fußweg), so dass danach die Betonkante des Lichtschachtes nach der Verarbeitung nicht mehr sichtbar ist.

Fazit: Im Sommer 2017 ist die Modernisierung noch in vollem Gange.

Im Überblick:

Ort: Berlin, Deutschland

Produkte:
Beton-Lichtschacht MEAVECTOR mit 205 cm Breite
Stahlaufsatz MEAVECTOR
• Maschenrost 30/10